NATURSCHUTZ

So können wir die Natur bewahren

Auch wenn bei uns Aktivitäten im Vordergrund stehen, ist es uns ein grosses Anliegen, die Natur zu respektieren. Unsere Region ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel, sondern auch Heimat seltener Pflanzen und gefährdeter Tierarten, die besonderen Schutz benötigen. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, sind wir auch auf deine Unterstützung angewiesen. Hier findest du eine Karte mit den unterschiedlichen Schutzzonen und erfährst, wieso diese Gebiete besonders wichtig sind.

Schutzzonen Karte

Wildruhezonen

Obwohl sich Wildtiere an die Anwesenheit von Menschen gewöhnen können, brauchen sie die Möglichkeit, sich in ruhigere Gebiete zurückzuziehen. Dies ist besonders im Winter wichtig, denn sie benötigen die Ruhe, um möglichst wenig Energie zu verbrauchen und so die kalte Jahreszeit überleben zu können. Bitte respektiere deshalb die im Pistenplan und auf Hinweisschildern markierten Wildruhezonen.

Waldreservate

In unseren Waldreservaten wird der Wald sich selbst überlassen und nicht bewirtschaftet, denn diese ursprünglichen Waldflächen sind für die Artenvielfalt besonders wichtig. Die Reservate sind durch einen Vertrag zwischen dem Waldeigentümer und dem Kanton sowie Pro Natura langfristig gesichert. So auch ein 81 Hektar grosser Naturwald, durch den früher die alte Talabfahrt von Nagens nach Flims führte.

Moorschutz

Gewässer und Feuchtgebiete zählen zu den für die Natur wertvollsten Gebieten. Sie beherbergen eine Vielzahl gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Aus diesem Grund stehen die letzten intakten Gebiete heute unter Naturschutz. Damit diese fragilen Lebensräume nicht zerstört werden, solltest du die offiziellen Wanderwege möglichst nicht verlassen und keine Pflanzen pflücken.

Pflanzenschutz

In der Schweiz sind über 300 Pflanzen unmittelbar vom Aussterben bedroht. Ohne geeigneteSchutzmassnahmen werden viele dieser Arten vielleicht schon bald für immer verschwinden. Der Kanton Graubünden hat ein Pflanzenschutzgesetz, nach dem gewisse Pflanzen gar nicht mehr oder nur bis 3 Stück davon gepflückt werden dürfen. Auf Informationstafeln in der Region erfährst du, welche Pflanzen geschützt sind.

Vogelschutz

Die Rheinschlucht ist ein eindrückliches Ausflugsziel – und Heimat stark gefährdeter Vogelarten wie des Flussregenpfeifers, die hier auf Kiesbänken am Flussufer brüten und ihre Jungen aufziehen. Werden sie in dieser Zeit gestört, kann dies ihre Brut gefährden. Es ist daher wichtig, dass du die Schutzgebiete entlang der Rheinschlucht beachtest und das Betretungsverbot vom 1. April bis 15. Juli respektierst.

Fischfang

Die Bodensee-Seeforelle kehrt jedes Jahr zu ihren Laichplätzen zurück – bis weit hoch in die Rheinschlucht. Dies war jahrelang nicht mehr möglich. Erst dank aufwendiger Renaturierung der Gewässer schaffen die Forellen heute wieder vermehrt den Heimweg zurück zu uns. Fischen ist an den meisten Gewässern im Kanton Graubünden erlaubt, aber nur mit dem Erwerb eines gültigen Fischereipatents.

Pilzschutz

Pilze sind nicht nur ein besonderer Genuss, sondern wichtig für die Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts. In der Schweiz sind leider über 120 einheimische Flechten- und Pilzarten akut vom Aussterben bedroht. In besonders fragilen Schutzgebieten ist das Sammeln daher verboten. Um den wertvollen Bestand zu schonen, beachte bitte die Pilzschutzverordnungen und konsultiere die Pilzberatung.

  • Pilzschutzzeit vom 1-10 jeden Monats, in der jegliches Sammeln untersagt ist
  • Pro Person dürfen max. 2kg Pilze gesammelt werden

Wasserschutz

Schlechte Sonnencremes trüben nicht nur den Badespass, sondern auch kristallklares Wasser. Wir empfehlen Sonnencremes auf mineralischer Basis, denn diese belasten die Gewässer und die Umwelt weniger stark. Bitte geh nicht mit frisch aufgetragener Sonnencreme ins Wasser und respektiere die Uferschutzzonen, denn sie sind das Zuhause vieler kleiner und grosser Bewohner.

Landschaftsschutz

Gönn dir und der Natur erholsame Ruhe. Denn Flims ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel, sondern auch Heimat seltener Pflanzen und gefährdeter Tierarten, die besonderen Schutz benötigen. Bleib bitte auf den markierten Wegen, lass keinen Abfall liegen und pflücke keine geschützten Pflanzen, um die einzigartige Naturlandschaft und all ihre Bewohner nicht zu gefährden.

Artenvielfalt

Alles hängt mit allem zusammen. Darum ist Biodiversität für uns und unsere Erde überlebenswichtig. Das zeigt sich vereinfacht am Beispiel der Bienen: Sterben sie aus, gibt es keine Äpfel mehr. Weitere Kettenreaktionen würden folgen. Der Rückgang der Biodiversität ist eines der grössten Umweltprobleme und nur mit dem konsequenten Schutz der vielfältigen Lebensräume zu verhindern.

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